Fröbelgasse

Durch die Sockelsanierung können im Gründerzeitbestand zusätzliche, hochwertige Wohnflächen durch Nachverdichtung geschaffen werden.

Das Konzept zeichnet die Rücksicht auf die Nachbargrundstücke und die Nutzbarkeit der Erdgeschosszone für das allgemeine Gretzlleben aus.

Gezielt verschwenkte Fassadenflächen ermöglichen eine Verbesserung der Blickbeziehungen und die Anordnung von Staffelgeschossen trägt zum leichten Erscheinungsbild der Dachaufbauten bei. Ein Teilabbruch des Hofgebäudes in der Fröbelgasse verbessert die Belichtungsverhältnisse.

Durch die Sockelsanierung können im Gründerzeitbestand zusätzliche, hochwertige Wohnflächen durch Nachverdichtung geschaffen werden. Das Konzept zeichnet die Rücksicht auf die Nachbargrundstücke und die Nutzbarkeit der Erdgeschosszone für das allgemeine Gretzlleben aus. Gezielt verschwenkte Fassadenflächen ermöglichen eine Verbesserung der Blickbeziehungen und die Anordnung von Staffelgeschossen trägt zum leichten Erscheinungsbild der Dachaufbauten bei. Ein Teilabbruch des Hofgebäudes in der Fröbelgasse verbessert die Belichtungsverhältnisse.

Essentielle Themen für den Entwurf:

  1. Straßenbreiten: Bei der Ermittlung der möglichen Kubaturen der DG Ausbauten wurden die unterschiedlichen Straßenbreiten und damit die Belichtungsverhältnisse der Nachbargebäude berücksichtigt.
  2. Blickachsen: Durch gezielt verschwenkte Fassadenflächen erhalten die Wohnungen weite Blickbeziehungen durch die Straßenachsen.
  3. Staffelgeschosse: Die Anordnung von Staffelgeschossen anstatt Schrägdachflächen trägt zum leichten Erscheinungsbild der Dachaufbauten bei. Außerdem entstehen dadurch Wohnungen, die über die gesamte Fläche voll nutzbar sind und über großzügigen Terrassen verfügen.
  4. Terrassen: Die Terrassen ermöglichen Wohnen mit direktem Freiraumbezug auch im dicht verbauten Stadtgebiet. Durch das individuelle Freiflächenangebot sinkt der Druck in der Freizeit aus der Stadt fahren zu müssen, was zu einer Verringerung der Verkehrsbelastung führt.
  5. Freiräume auch im Sockel – Die vorgehängte Fassadenstruktur der Straßenfront, ermöglicht auch den straßenseitig orientierten Wohnungen im Sockel einen Individuellen Freiraum zu nutzen.
  6. Fassadenbegrünung: Die Fassadenstruktur dient dazu eine attraktive, einfach zu pflegende begrünte Fassade im Straßenraum zu schaffen.
  7. Belichtung Nachbargebäude: Ein typisches Problemfeld bei der Nachverdichtung gründerzeitlicher Strukturen wird beim hofseitig gegenüberliegenden Nachbargebäude in der Kirchstätterngasse 5 sichtbar. Der Hoftrakt des Wohnhauses steht mit seiner Hauptfassade widmungswidrig sehr nahe an der Grundstücksgrenze. Um auch für die zahlreichen Bewohner dieses Gebäudes gute Belichtungsverhältnisse zu schaffen, sieht die Planung einen Teilabbruch des Hofgebäudes in der Fröbelgasse 6, und einen sich schräg verjüngenden, terrassierten Seitentrakt vor.
  8. Erdgeschoßzone: Um zusätzlich zur Fassadenbegrünung eine Aufwertung des Straßenraumes zu bewirken, wird die Errichtung einer „Bücherbox“ geplant. Eine kostenlose Büchertauschbörse für alle Bewohner der Umgebung wird eingerichtet und damit eine Belebung der Erdgeschoßzone erreicht.
Auftraggeber   Ulreich Bauträger GmbH
Adresse   1160 Wien, Fröbelgasse 6
Nutzfläche   1442 m²
Einheiten   18 Wohnungen
Projektstatus   Einreichung 2015
Renderings   pgood