BERGSTEIGGASSE - STEINERGASSE
Ein Wohnbau als Brücke
Das Projekt Bergsteiggasse 3-5 / Steinergasse 6 fügt sich sensibel in einen historischen Häuserblock in Hernals ein.
Um die für die Gegend typische Kleinteiligkeit beizubehalten wurden beide Häuser in der Bergsteiggasse differenziert betrachtet und als zwei Einzelgebäude anstatt eines doppelt so großen, zusammenhängenden Objektes behandelt. Die unterschiedlichen Fassaden spiegeln auch die Nutzung als Eigentums und Mietwohnungen wieder.
Bei der Planung der Anlage wurde außerdem besonderer Wert auf großzügige Begrünung im dicht bebauten Stadtviertel gelegt. Das zeigt sich sowohl als Fassadenbegrünung mit großen Pflanztrögen und Rankseilen, als auch bei der intensiven Bepflanzung der beiden Innenhöfe und des Vorplatzes in der Steinergasse. Ein interner Durchgang ermöglicht es den BewohnerInnen den Häuserblock durch die attraktive Grünachse der Innenhöfe zu durchqueren.
Im Sinne einer nachhaltigen Architektur wurde der Reuse Grundsatz implementiert: die Ziegeln der alten Gebäude wurden aufbereitet und als attraktive Fassadenverkleidung im Innenhof des Gebäudekomplexes wiederverwendet.
Um die Identifikation mit dem Ort zu stärken und den BewohnerInnen der drei Gebäude die Geschichte des Gebietes näherzubringen werden Ziegel aus der Römerzeit im Foyer in einer Vitrine präsentiert. Diese Ziegel stammen aus der antiken Ziegelei, die im Zuge der Bauarbeiten auf der Liegenschaft entdeckt wurde.
Das Thema Kunst wird durch zwei großformatige Werke von Michael Urban aufgegriffen. Durch die Verglasung zur Straße können PassantInnen in der Bergsteiggasse eines der Wandbilder auch im öffentlichen Raum wahrnehmen.
Bergsteiggasse 3-5 / Steinergasse 6
Ein Wohnbau als Brücke
Das Projekt Bergsteiggasse 3-5 / Steinergasse 6 fügt sich sensibel in einen historischen Häuserblock in Hernals ein: ein Gebiet mit reichlich Geschichte - von einer hier angesiedelten römischen Ziegelei, über landwirtschaftliche Nutzung, bis hin zum Bauboom der Gründerzeit.
Charakteristisch für die nähere Umgebung ist die Mischung von Wohnhäusern mit Kleingewerbe. Um diese Kleinteiligkeit beizubehalten wurden beide Häuser in der Bergsteiggasse differenziert betrachtet und als zwei Einzelgebäude anstatt eines doppelt so großen, zusammenhängenden Objektes behandelt. Die unterschiedlichen Fassaden spiegeln auch die Nutzung als Eigentums und Mietwohnungen wieder. Die für das Gebiet typische Nutzungungsmischung wurde mit einer Kombination von Klein-Büro mit Wohnung neu interpretiert.
Bei der Planung der Anlage wurde außerdem besonderer Wert auf großzügige Begrünung im dicht bebauten Stadtviertel gelegt. Das zeigt sich sowohl als Fassadenbegrünung mit großen Pflanztrögen und Rankseilen, als auch bei der intensiven Bepflanzung der beiden Innenhöfe und des Vorplatzes in der Steinergasse. Ein interner Durchgang ermöglicht es den BewohnerInnen den Häuserblock durch die attraktive Grünachse der Innenhöfe zu durchqueren.
Im Sinne einer nachhaltigen Architektur wurde der Reuse Grundsatz implementiert: die Ziegeln der alten Gebäude wurden aufbereitet und als attraktive Fassadenverkleidung im Innenhof des Gebäudekomplexes wiederverwendet.
Um die Identifikation mit dem Ort zu stärken und den BewohnerInnen der drei Gebäude die Geschichte des Gebietes näherzubringen werden Ziegel aus der Römerzeit im Foyer in einer Vitrine präsentiert. Diese Ziegel stammen aus der antiken Ziegelei, die im Zuge der Bauarbeiten auf der Liegenschaft entdeckt wurde.
Das Thema Kunst wird durch zwei großformatige Werke von Michael Urban aufgegriffen. Durch die Verglasung zur Straße können PassantInnen in der Bergsteiggasse eines der Wandbilder auch im öffentlichen Raum wahrnehmen.
| Auftraggeber | Familienwohnbau gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. | |
| Adresse | Bergsteiggasse 3+5, Steinergasse 8, 1170 Wien | |
| Nutzfläche | 3598,90 m² | |
| Einheiten | 57 Wohnungen davon 46 geförderte Mietwohnungen und 11 Eigentumswohnungen, 6 Büroeinheiten | |
| Projektstatus | Fertigstellung März 2024 | |
| Projektteam | DI Waltraud Derntl, DI Julia Eibel, DI Daniel Friedeberg, DI Susanne Grad, Katharina Eder M.Arch, DI Christian Jelinek | |
| Fotos | Katharina Eder |