SOPHIE 7
zwei historische Spitalspavillons
Was früher in seiner Funktion als Spital ein abgeschlossener Bereich war wurde nun zum öffentlichen grünen Rückzugsort mitten im 7. Bezirk.
Zwei Pavillons (Praschl-Goodarzi Architekten ZT-GmbH) und dazwischen ein öffentlicher Park, zum Gürtel hin durch einen Neubau (Arch. Martin Kohlbauer) eingefasst - so bildet sich ein neues lebendiges Quartier.
Kenyon Pavillon
Das denkmalgeschützte Spitalsgebäude wurde mit viel Sorgfalt und Fingerspitzengefühl zu einem Kulturzentrum mit zwei Veranstaltungs-Sälen (Kenyon Saal & Apollo Saal), Ateliers, Gastronomie und Co-Working-Spaces umgebaut.
Um das Gebäude mehr in den öffentlichen Raum einzugliedern wurde die frühere Rückseite des Gebäudes wurde durch einen barrierefreien Foyer-Zubau zur zweiten Vorderseite: die davor angeordnete erhöhte Freifläche, die "Stadtterrasse", etabliert sich nun als neuer urbaner Treffpunkt:
Der frühere parkseitige, alleinige Haupteingang des Gebäudes mit seinem denkmalgeschützten Foyer:
Karl-Ludwig Pavillon
Der in einer Schutzzone liegende Pavillon wurde behutsam saniert, entkernt und durch Dachaufbauten sowie einem Zubau erweitert. Neben Wohnungen - teils Maisonetten mit Terrassen - entstanden ein Kindergarten, ein Pensionistenklub und neue Freiräume.
Das charakteristische Erscheinungsbild der symmetrischen Südfassade blieb gewahrt. Das Gebäude wurde mit einem zusätzlichen Eingang zum Gürtel hin stärker in den öffentlichen Raum eingebunden:
Als Kontrapunkt zum Dachgeschoßausbau steht nordseitig ein eingeschossiger Erweiterungsbau für den Kindergarten. Das Dach dieses Zubaus dient als Kinderspielplatz:
Auf den Flachdächern wurden auf unterschiedlichen Ebenen mehrere wohnungszugeordnete Terrassen und auch Gemeinschaftsterrassen geschaffen, denen jeweils spezifische Nutzungen wie Urban Gardening, Gemeinschaft und Erholung zugeordnet sind:
Sophie7
zwei historische Pavillons
Was früher in seiner Funktion als Spital ein abgeschlossener Bereich war, wurde nun zum öffentlichen grünen Rückzugsort. Ein neues lebendiges Quartier, eine Stadtoase mitten im 7. Bezirk.
Zwei Pavillons (Praschl-Goodarzi Architekten ZT-GmbH) und dazwischen ein öffentlicher Park, zum Gürtel hin durch einen Neubau (Arch. Martin Kohlbauer) eingefasst:
Mit viel Feingefühl für den Bestand und der Vision, die ursprüngliche Aufgabe der Gebäude in einer Neuinterpretation weiterleben zu lassen und einen Ort der physischen und sozialen Gesundheit zu schaffen, wurden die zwei Pavillons des ehemaligen Sophienspitals von PGOOD saniert, erweitert und adaptiert. Soziales, Wohnen, Kultur & Arbeit – das Miteinander soll hier einen Platz finden.
Kenyon Pavillon
Das ehemalige Spitalsgebäude Kenyon Pavillon steht unter Denkmalschutz. Die Sanierung erforderte hier viel Fingerspitzengefühl und einiges an Tüftelei, um den Bestand für seine neuen Funktionen bestmöglich vorzubereiten: ein Kulturzentrum mit zwei Veranstaltungssälen, Künstlerateliers, Gastronomie und Co-Working Space sind hier entstanden.
Die ehemalige Rückseite des Pavillons wurde durch einen zeitgenössischen Foyer-Zubau zur zweiten Vorderseite, mit barrierefreiem Hauptzugang ins Gebäude. Davor wurde eine etwa einen Meter über das bestehende Gelände erhöhte öffentliche Freifläche angeordnet. Durch diese Erhöhung wurde eine subtile Differenzierung zum Straßenraum hin geschaffen und die ‚Stadtterrasse‘ so als neuer urbaner Treffpunkt etabliert.
Neben der Gastronomie, die vorrangig das Erdgeschoß belegt, bezogen auch die Kiesler Stiftung und der Pen Club das Gebäude. Die Künstlerateliers sind im Dachgeschossausbau untergebracht.
Für den Betrieb der Veranstaltungssäle und der Gastronomie wurden umfangreiche haustechnische Anlagen implementiert. Die Abwärme der Klimatisierung wird über Wärmepumpen und Tiefenbohrungen in einen saisonalen Erdwärmespeicher geleitet.
Karl Ludwig Pavillon
Der Karl Ludwig Pavillon befindet sich heute in einer Schutzzone, die gegliederte Putzfassade ist schützenswert und soll laut MA 19 erhalten werden.
Zusätzlich zur Wohnnutzung sind auch ein Kindergarten und ein Pensionistenklub in den Bestand eingezogen. Um das möglich zu machen wurde der Pavillon bis auf die tragende Substanz entkernt und mit abgesetzten Dachaufbauten auf den Seitenflügeln erweitert. Dabei wurde darauf geachtet, dass das Erscheinungsbild der symmetrischen Südfassade mit dem prägnanten Mittelrisalit erhalten und durch die Erweiterung unterstrichen wird.
Zuvor nur vom Park aus erschlossen, erhält das Gebäude nun einen zusätzlichen Eingang an der Gürtelseite und tritt dadurch wesentlich präsenter im öffentlichen Raum in Erscheinung.
Als Kontrapunkt zum Dachgeschoßausbau steht nordseitig ein eingeschossiger Erweiterungsbau für den Kindergarten. Das Dach dieses Zubaus dient als Kinderspielplatz.
Das zweite Obergeschoß und die neuen Dachgeschoße wurden für Wohnnutzungen adaptiert. Die Wohnungen im 2.OG wurden als Maisonette Wohnungen geplant, um die besondere Raumhöhe des Bestandes zu nutzen.
Auf den Flachdächern wurden auf unterschiedlichen Ebenen mehrere wohnungszugeordnete Terrassen und auch Gemeinschaftsterrassen geschaffen, denen jeweils spezifische Nutzungen wie Urban Gardening, Gemeinschaft und Erholung zugeordnet sind.
| Auftraggeber | Sozialbau AG und WBV-GPA | |
| Adresse | Apollogasse - ehem. Sophienspital, 1070 Wien | |
| Nutzfläche | ca 7600 m² | |
| Einheiten | 23 Wohnungen, Gastronomie, Kulturbetriebe, Kindergarten, Pensionistenklub, Künstlerateliers, Co-Working | |
| Projektstatus | Fertigstellung 2025 | |
| Projektteam | DI Waltraud Derntl, Petra Pfeil, DI Niel Mazhar, DI Christian Jelinek, Katharina Eder M.Arch, Julia Stanzel B.Sc | |
| Renderings | Schreiner, Kastler - Büro f- Kommunikation | |
| Fotos | Hertha Hurnaus, Daniel Hawelka, PGOOD |